{"id":731,"date":"2021-03-27T15:26:08","date_gmt":"2021-03-27T15:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jamavia-blue.de\/?page_id=731"},"modified":"2021-03-27T15:37:04","modified_gmt":"2021-03-27T15:37:04","slug":"nola","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.jamavia-blue.de\/?page_id=731","title":{"rendered":"Nola"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"731\" class=\"elementor elementor-731\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-43cfb8aa elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"43cfb8aa\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4de50d07\" data-id=\"4de50d07\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4db5985d elementor-drop-cap-yes elementor-drop-cap-view-default elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4db5985d\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;drop_cap&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Der alte Volvo hatte M\u00fche den Berg hinauf zu fahren. Mit schleifender Kupplung und viel Gef\u00fchl schaffte er es bis in den Hof. Christian sah sich um. Auf dem Burghof waren nur junge Leute. Was sollte er hier, hatte sich sein Chef etwa geirrt, als er ihm sagte er solle zu diesem Lehrgang fahren? Schlie\u00dflich war er schon fast drei\u00dfig. In mitten der Jugendlichen kam er sich wie ein \u201eOpa\u201c vor. Er fragte einen der jungen M\u00e4nner nach dem Veranstaltungsleiter. \u201eDer ist irgendwo da hinten, beim Turm,\u201c sagte dieser und sah ihn dabei von oben bis unten an. \u201eDer mu\u00df mich wohl f\u00fcr einen Lehrer oder so etwas gehalten haben,\u201c dachte Christian bei sich. Er ging in Richtung Turm und sah sich dabei auf dem Hof um. An einem der Fenster sah er eine wundersch\u00f6ne Frau. Sie hatte langes, glattes, fast pechschwarzes Haar, das weit \u00fcber ihre Schultern reichte. Ihre dunklen Augen schienen ihn genau zu beobachten. Als er einen Moment stehen blieb, verschwand sie hinter ihrem Fenster, wie ein scheues Reh, das bemerkt hatte, wie sich ihm ein Fremder n\u00e4hert. Christian wendete seinen Kopf wieder zur\u00fcck und wollte gerade auf seinem Weg weiter in Richtung Turm gehen, da sprach ihn ein \u00e4lterer Herr an. \u201eSie m\u00fcssen der Christian aus Pankow sein. Ich habe mir die Liste durchgelesen und festgestellt, da\u00df wir bei diesem Durchgang schon einen erfahrenen Teilnehmer haben und das k\u00f6nnen eigentlich nur Sie sein.\u201c \u201eRichtig, und ich habe schon gedacht, mein Chef hat sich einen Scherz mit mir erlaubt.\u201c \u201eIch werde Ihnen jetzt ihre Unterkunft zeigen. Erwarten sie nicht all zu viel, wir sind hier ansonsten eine Jugendherberge und dementsprechend ist auch unsere Ausstattung der Zimmer.\u201c Es ging aus dem Hof heraus, durch ein gro\u00dfes Tor hindurch, zu einem kleinen roten Backsteinhaus. Gleich nach der Eingangst\u00fcr ging es in einen kleinen Raum, in dem eine Liege und ein Doppelstockbett standen. Von dort aus war noch eine zweite T\u00fcr, durch die man in das Nachbarzimmer kam, indem drei Doppelstockbetten standen.<\/p>\n<p>\u201eNoch haben sie die Wahl. Es sind noch nicht Alle eingetroffen.\u201c Er entschied sich f\u00fcr die Liege, sie war genau unter einem Fenster und nicht weit von der T\u00fcr, so da\u00df er immer den \u00dcberblick hatte wer hinein oder heraus ging. \u201eIch verlasse Sie jetzt, denn ich habe noch Einiges vorzubereiten. Wir essen um neunzehn Uhr, seinen Sie bitte p\u00fcnktlich, bis dann.\u201c Nun hatte er Zeit seine Sachen auszupacken und es sich auf der Liege noch etwas gem\u00fctlich zu machen. Es war wohl eine gute Stunde vergangen, da h\u00f6rte er eine Glocke klingen. Er sah auf seine Uhr, \u201ees ist ja schon kurz vor sieben, Zeit f\u00fcr das Abendessen.\u201c In einem gro\u00dfen Saal waren bereits die Tische gedeckt und die meisten der Pl\u00e4tze waren auch schon belegt. Christian setzte sich an das Ende eines der Tische. Sein Blick ging langsam im Kreis herum. Am anderen Tisch sah er wieder diese Frau. Sie unterhielt sich mit ihrer Nachbarin. Offensichtlich kannten sich beide schon l\u00e4nger. Christian \u00fcberlegte kurz, ob er noch einmal aufstehen und sich in ihre N\u00e4he setzen sollte, als der Lehrgangsleiter in den Saal kam und mit dem Begr\u00fc\u00dfungsprogramm begann. \u201eWir werden das ganz einfach machen. Jeder stellt sich kurz vor, der Vorname reicht, sagt wo er herkommt und wie alt er ist. Wir werden gleich hier vorn bei Dir anfangen , dabei zeigte er auf einen jungen Mann rechts neben sich. Und dann ging es los. Jeder stand kurz auf und sagte seinen Vers. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Geschick sich auszudr\u00fccken. Christian beobachtete sehr genau, wer denn woher kam und wie alt derjenige ist. Sein Nachbar lenkte ihn f\u00fcr einen Moment ab und verwickelte ihn in ein Gespr\u00e4ch \u00fcber sein Alter und warum er denn eigentlich hier ist. Dabei hatte er die Vorstellung der h\u00fcbschen Schwarzhaarigen verpa\u00dft. Etwas m\u00fcrrisch wendete er sich von ihm ab und h\u00f6rte den Anderen zu. Nachdem sich alle vorgestellt hatten, erkl\u00e4rte der Leiter kurz die Verhaltens- und Ordnungsregeln f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Wochen. \u201eZum besseren Kennenlernen, gibt es nach dem Abendessen die abendliche Disco. Es kommt ein DJ aus der n\u00e4heren Umgebung, sagte der Leiter. Eine Disco, denkt Christian, passe ich da \u00fcberhaupt noch hin? Ich werde mich einfach \u00fcberraschen lassen, vielleicht ist die Musik ja gar nicht so schlecht und wer weis, es kann ja durchaus ein richtig sch\u00f6ner Abend werden, schlie\u00dflich mu\u00df ich zwei Wochen mit den Menschen hier zusammenleben und da ist Anpassung angesagt. Der Abend verlief ganz anders als erwartet. Unter den Jungs war einer, mit dem er sich sofort anfreundete. Er hie\u00df Maik. Mit ihm kam er sofort ins Gespr\u00e4ch. Es ging um Autos, Arbeit und um die sch\u00f6nste Sache der Welt- Frauen. Und davon gab es hier eine gro\u00dfe Auswahl. Fast zwei Stunden lang unterhielten sich die beiden, hatten nur kurz den einen oder anderen Blick f\u00fcr ihre Umgebung \u00fcbrig. Aus den Boxen des DJ\u00b4s t\u00f6nte es \u201eDamenwahl\u201c, beide hatten bei ihrer Unterhaltung nichts davon mitbekommen und waren vollkommen \u00fcberrascht, als zwei Frauen vor ihnen standen und sie zum tanzen aufforderten. Sie schauten sich an und fingen an zu lachen, da standen zwei h\u00fcbsche, jungen M\u00e4dchen und forderten sie einfach so auf. H\u00f6flich, aber immer noch etwas durcheinander folgten beide der Einladung und gingen auf die Tanzfl\u00e4che. Der erste Titel war zum Kennenlernen, man konnte zusammen tanzen, es war ein Rhythmus, der leicht zu behalten war. Wie lange hatte Christian schon nicht mehr mit einem M\u00e4dchen getanzt, er konnte sich gar nicht mehr richtig daran erinnern. Seine Partnerin war eine sehr einf\u00fchlsame T\u00e4nzerin. Dann kam der zweite Titel, etwas Langsames, so richtige Kuschelmusik. Seiner Partnerin war das wohl dann doch nicht das Richtige. Sie bedankte sich artig bei ihm und lies ihn dann mitten auf der Tanzfl\u00e4che stehen. Christian bekam einen roten Kopf, das war vielleicht peinlich. Da steht man mitten im Saal, allein und hat das Gef\u00fchl, alle sehen einen an. Langsam ging er auf seinen Platz zur\u00fcck und setzte sich an den Tisch. Mit leicht gesenktem Kopf sah er sich im Saal um. Was war das, die h\u00fcbsche, schwarzhaarige Frau sa\u00df allein an ihrem Tisch, wie er. Hatte sie sich nicht getraut jemanden aufzufordern, oder war ihr diese Art von Musik auch zu langsam? Christian fa\u00dfte sich ein Herz, stand auf und ging auf ihren Platz zu. \u201eDarf ich Ihnen Gesellschaft leisten? Eine Frau wie Sie sollte nicht allein sitzen.\u201c Was f\u00fcr eine billige Anmache, dachte er so bei sich selbst, sie ist doch etwas Besseres Wert oder hast du es verlernt dich besser auszudr\u00fccken? Sie drehte ihren Kopf nur kurz zu seiner Seite und sah gleich wieder in eine andere Richtung. Das war ja wohl nichts, dachte er so bei sich, typischer Fall von \u201eKorb gefangen\u201c, w\u00fcrde ich sagen. Betroffen\u00a0 ging er zur\u00fcck an seinen Platz. Da fasse ich mir schon mal ein Herz und gehe auf eine Frau zu und dann passiert mir auch prompt so etwas. Ich bin wohl doch nicht mehr geschaffen f\u00fcr solche Art von Abenteuer. Christian verlie\u00df den Saal und ging zur\u00fcck in seine Unterkunft. Er legte sich auf die Liege, machte es sich bequem und schlief ein. Irgend jemand r\u00fcttelte an seinem Arm, es war Maik. \u201eHast du nicht Lust heute Abend noch eine kleine Party steigen zu lassen\u201c, fragte er ihn. Warum eigentlich nicht, der Abend kann eigentlich nach dem Reinfall nur besser werden. Einer der anderen Zimmergenossen holte eine Kassettenrecorder, ein anderer hatte noch ein paar Flaschen Bier mitgebracht und Maik hatte zwei Flaschen Martini in der Hand. \u201eDa werde ich mal in meiner Tasche kramen, ich glaube ich habe auch noch etwas Trinkbares mitgenommen.\u201c Sie stellten die Getr\u00e4nke auf einen kleinen Tisch, gleich neben Christians Liege und machten den Recorder an. Im Neubau hatte man von \u201eruhest\u00f6render Lautst\u00e4rke gesprochen\u201c, aber hier war es gerade richtig. Es dauerte nicht lange und zu den drei Jungs gesellten sich die ersten M\u00e4dchen. Jede hatte irgend eine Flasche Alkohol in der Hand. Ehe es sich Christian versah, war seine Liege belegt, \u00fcberall sa\u00dfen die Girls. Wie selbstverst\u00e4ndlich hatte sich die Schwarzhaarige auf das Kopfende der Liege gesetzt, so, als w\u00e4re es die normalste Sache der Welt.<\/p>\n<div>Bevor die Party richtig losging, wurden Kerzen auf den Tisch gestellt und das Licht ausgeschaltet. \u201eKleine Spielregel\u201c, sagte Christian, \u201ewenn eine Kerze, aus welchem Grund auch immer ausgeht, dann darf sie nicht mehr angez\u00fcndet werden. Wenn die Letzte aus ist, darf auch das Licht nicht eingeschaltet werden.\u201c Ob es daran gelegen hat, das er sich vielleicht nicht richtig ausgedr\u00fcckt hatte oder weil es einfach zu hell im Raum war, es dauerte jedenfalls nicht sehr lange, bis alle Kerzen auf die eine oder andere Art ausgeblasen wurden. Nur das fahle Licht des Mondes erhellte jetzt noch den Raum. Man konnte die Umrisse der Menschen gerade noch erkennen. Mal in der einen, mal in der anderen Ecke war Kichern, ein Lachen oder leises St\u00f6hnen zu h\u00f6ren. Die Party schien allen zu gefallen.<\/div>\n<div>Christian sp\u00fcrte auf einmal eine warme Hand in seinem Nacken, die langsam \u00fcber seinen Kopf fuhr. Er konnte nicht erkennen, wem sie geh\u00f6rte, zu dunkel war es in der Zwischenzeit im Raum. \u201eIch m\u00f6chte mich bei Dir entschuldigen, f\u00fcr den Korb beim Tanzen. Eigentlich ist das nicht meine Art. Verzeihst Du mir?\u201c Christian tastete mit seinen H\u00e4nden \u00fcber ihren Kopf, an den Haaren herunter. Sie waren lang, sehr lang und fa\u00dften sich an, wie Seide. Das mu\u00dfte sie sein. Er ging mit seinem Kopf ganz dicht an sie heran. Was f\u00fcr ein Duft, er konnte nicht genug davon bekommen. Jetzt nur nicht noch einmal einen Fehler machen, sonst ist sie wieder weg.<\/div>\n<div>\u201eIch hei\u00dfe Nola. Eigentlich wollte ich Dich schon ansprechen, als Du auf dem Burghof warst, aber ich habe mich nicht getraut. Du bist mir sofort aufgefallen. Endlich ein richtiger Mann, dachte ich so bei mir, als ich Dich sah. Ich kann mit den jungen Schn\u00f6seln nichts anfangen, die wissen einfach nicht, was eine Frau will. Ich glaube Du bist da ganz anders. Du hast bestimmt das n\u00f6tige Feingef\u00fchl, um eine Frau richtig zu verw\u00f6hnen.\u201c Christian war vollkommen geschockt. Was war das jetzt? Erst diese Abfuhr und jetzt schlich sie um ihn herum, wie eine Schmusekatze. Versteh einer die Frauen, dachte er so bei sich. Aber ihm gefiel diese Art der, die Bewegung ihrer H\u00e4nde. So nach und nach wurde es leerer auf seiner Liege. Die P\u00e4rchen hatten sich gefunden und sind in ihre eigenen Zimmer gegangen. Nur Maik war noch im Raum. Er hatte eine s\u00fc\u00dfe, kleine Blondine, bei der er sich gerade so richtig ins Zeug legte. Beide verga\u00dfen anscheinend um sich herum, da\u00df sie nicht allein im Raum waren und begannen sich gegenseitig auszuziehen.<\/div>\n<div>Auf einmal sagte die Kleine zu Maik, \u201e Du, ich habe aber noch nie &#8230;\u201c. Christian und Nola lauschten dem Gespr\u00e4ch. Beide hatten sich auf die Liege gelegt und begannen sich gegenseitig mit den Fingern zu erkunden. Christian ging mit seinen H\u00e4nden unter ihr T-Shirt und bemerkte dabei, da\u00df sie gar keinen BH trug. Bei ihren wohlgeformten, festen Br\u00fcsten war ihm das gar nicht aufgefallen.\u00a0 Nola schnurrte wie eine kleine Katze bei seinen Ber\u00fchrungen. \u201eKomm, zieh mich aus, ich m\u00f6chte mit Dir schlafen.\u201c Wenn jetzt das Licht angewesen w\u00e4re, h\u00e4tte man Christians roten Kopf sehen k\u00f6nnen. Soetwas war ihm ja noch nie passiert, eine Frau sagt zu ihm, da\u00df sie ausgezogen werden m\u00f6chte. Bis heute hatte er gefragt, ob er sie ausziehen darf, ob sie mit ihm schlafen m\u00f6chten, aber umgekehrt? Nein, er konnte sich nicht erinnern jemals darum gebeten worden zu sein. Ganz vorsichtig, als k\u00f6nne er etwas zerbrechen, begann er ihr T-Shirt \u00fcber ihren Kopf zu streifen. Danach zog er ihren \u201eMini\u201c aus bis sie nur noch ihren String anhatten. In der Zwischenzeit hatte Maik versucht, die Kleine davon zu \u00fcberzeugen, da\u00df er ganz behutsam mit ihr umgehen werde und sie sich keine Gedanken machen braucht, er werde aufpassen. Ein recht gef\u00e4hrliches Spiel, dachte Christian so bei sich. Maik benutze kein Kondom, er kannte die Kleine erst seit diesem Abend und ob sie wirklich mit keinem Mann geschlafen hatte, mu\u00dfte er wohl als gegeben hinnehmen. Wie schnell kann man sich bei solchen \u201eone night stands\u201c etwas einfangen, an dem man dann sein Leben lang zu knabbern hat. Nola mu\u00dfte die gleichen Gedanken gehabt haben, bei diesen Worten, denn sie fragte Christian, \u201ehast Du Kondome dabei?\u201c Er kramte in seiner Hosentasche. \u201eJa, ich habe hier welche mit Geschmack, ich glaube Banane, welche mit Noppen und ganz schwarze. Hast Du einen Liebling darunter?\u201c Wie komme ich nur dazu, sie danach zu fragen, dachte er so bei sich, aber eigentlich wollte sie ja wissen, ob ich daran gedacht habe. Christian hatte immer Kondome bei sich, zwar war es schon lange her, da\u00df er sie benutzt hatte, es hatte sich bis jetzt nicht ergeben, aber er dachte sich immer, sicher ist sicher. Und heute best\u00e4tigte sich, seine Einstellung war richtig. Maik und die Kleine waren schon richtig bei der Sache. \u201eEs tut doch weh,\u201c sagte sie. Maik antwortete nur, \u201ees ist ja gleich vorbei.\u201c Ganz sch\u00f6n abgebr\u00fcht dieser Junge, dachte Christian so bei sich, so wollte er nie sein. Wenn eine Frau keinen Spa\u00df bei der Sache hatte, dann hatte auch er nichts davon. Vielleicht eine eigenwillige Einstellung, aber so war er nun einmal. \u201eNimmst Du bitte den, mit dem Bananengeschmack,\u201c sagte Nola zu Christian und damit war ihm klar, was in den n\u00e4chsten Minuten auf ihn zukommen w\u00fcrde. Mit einer Frau, die es ihm mit dem Mund macht, hatte er noch nicht geschlafen. Das wird eine ganz neue Erfahrung f\u00fcr ihn. Und so lie\u00df er sich von ihr ausziehen und verw\u00f6hnen. Anschlie\u00dfend zog er ihr ihren String aus und zeigte ihr, da\u00df auch er das Spiel mit Lippen und Zunge verstand. Und so liebten sich beide in der einen und anderen Stellung die ganze Nacht, bis es drau\u00dfen hell zu werden begann. \u201eNoch drei Stunden, dann werden wir geweckt,\u201c sagte Nola und kuschelte sich an ihn heran, legte ihren Kopf auf seinen Arm und schlief sofort ein. War es der Alkohol, war es die Aufregung der letzten Stunden, Christian bekam kein Augen zu. Er gr\u00fcbelte die ganze Zeit, wie es nun mit ihnen beiden weitergehen sollte. W\u00fcrde es bei dem \u201eOne Night Stand\u201c bleiben oder entwickelte sich eine richtige Beziehung hieraus? Die Antwort darauf w\u00fcrde ihm die Zeit geben.<\/div>\n<div>Am n\u00e4chsten Tag konnte er dem Lehrgangsstoff kaum folgen, seine Augen waren zu schwer und sein Kopf voller anderer Gedanken. W\u00fcrde Nola heute Abend wiederkommen? Der Abend kam und wieder sa\u00dfen alle in seinem Raum, auch Nola. Da wu\u00dfte er, da\u00df es wohl doch nicht nur eine fl\u00fcchtige Bekanntschaft war. Nola kam jetzt jeden Abend zu ihm, sie liebten sich jede Nacht. Dann kam der letzte Tag. Die zwei Wochen waren wie im Fluge vergangen. \u201eIch mu\u00df jetzt wieder zur\u00fcck nach hause. Etwas m\u00f6chte ich Dir zum Abschied sagen. Es waren die sch\u00f6nsten Tage in meinem Leben, die ich mit Dir verbringen durfte. Du hast mir sehr viel gegeben, ich wei\u00df jetzt, da\u00df ich mit offenen Augen durchs Leben gehen mu\u00df und auch unbequeme Fragen ihre Berechtigung haben, wenn man etwas wissen will. Eines noch, bevor ich gehe. Auf mich wartet ein anderer Mann, den ich, wie ich jetzt festgestellt habe gar nicht liebe. Ich werde diese Beziehung beenden. Er wird mir nie das geben k\u00f6nnen, was Du mir in den Letzten zwei Wochen gegeben hast. Ich w\u00fcrde nie richtig gl\u00fccklich sein k\u00f6nnen. Christian stand da, als h\u00e4tte ihm jemand Benzin in sein Herz gegossen und es angez\u00fcndet. Es brannte in seiner Brust, nach diesen Worten, hatte er doch insgeheim gehofft, da\u00df aus ihnen beiden eine dauerhafte Beziehung werden k\u00f6nnte. Und nun kam die Ern\u00fcchterung, wie ein Hammerschlag.<\/div>\n<div>Er k\u00fc\u00dfte Nola noch einmal ganz z\u00e4rtlich auf den Mund, \u201edann w\u00fcnsche ich Dir von ganzem Herzen, da\u00df Du deine Beziehung in den Griff bekommst.\u201c<\/div>\n<div>Sagte es, stieg in sein Auto und fuhr davon, ohne in den R\u00fcckspiegel zu sehen.<\/div>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der alte Volvo hatte M\u00fche den Berg hinauf zu fahren. Mit schleifender Kupplung und viel Gef\u00fchl schaffte er es bis in den Hof. Christian sah sich um. Auf dem Burghof waren nur junge Leute. 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