der Wunsch

Ein ganz bekannter Duft umschmeichelt meine Nase, ich wache auf und bin allein im Bett.
Es war wohl nur ein Traum, obwohl der Duft mir sagt, du liegst noch neben mir.
Verräter! – mitten im Gesicht, warum hast du mich so betrogen?
Du weißt genau, daß dieser Duft mir meine Sinne raubt – und narrst mich so.
Laß diesen Tag nur schnell zu Ende gehen, die Zeit soll rasen, denn ich will dich wiedersehen.
Der Tag geht zur Neige und am Horizont will die Sonne gerade untergehen.
Sie sendet ein Licht aus, das so hell und voller Farbe ist, als ob sie sich zum letzten Mal verabschieden will.
Die Oberfläche des Sees liegt fast wie ein Spiegel so ruhig.
Die Wasservögel drehen ihre Runden, unbeirrt vom Motorengeräusch einer Fähre.
Ein Anblick, der einem Menschen die Sehnsucht einhauchen kann, der Romantiker ins schwärmen bringt.
Ich wünschte Du wärst hier und könntest das Bild sehen, welches „Mutter Natur“ gezaubert hat.
Wenn ich meine Augen schließe, dann sehe ich Dich neben mir.

Jetzt nur nicht aufwachen, dieses Gefühl ist einfach zu schön.